Grabmal Bracht 07

Vorderansicht
Lageplan
 
Friedhof Bracht
Inventar Nr. 007
Stile Neoklassizismus
Jahrhundert 20. Jahrhundert
Jahr 1920er/30er Jahre
Kurzbeschreibung Familiengrabstätte Peters – Fonk , Peters – Kirtz
Mehrteiliges Grabmal aus Kalkstein in Art der Tabernakelnische aus den 1920er /30er Jahren. Frühstes Beisetzungsjahr 1934.
Beschreibung Auf einem langen, niedrigen Sockel mit Felsstruktur steht leicht zurückgesetzt, vor- und zurückspringend die hohe Plinthe mit einer kleinen Inschriftentafel aus schwarzem Glas in der Mitte. Darüber erhebt sich tabernakelartig die Inschriftnische, die seitlich von je einem Pfeiler mit kapitellartigem Abschluss begrenzt wird und einen giebelförmigen Aufsatz trägt. Die Stirn des Giebels ziert ein Medaillon mit dem Kopf der Maria aus weißer Keramik. Darüber bekrönt das Kreuz auf verbreitertem Fuß mit einem weißen Korpus aus Keramik die Anlage. Rechts und links der Nische ist je eine Inschriftplatte mit abschließendem Dekorband für die gläserne Inschriftentafel angefügt. Beide Platten werden seitlich von je einem Pfeiler mit halbrundem Kopfabschluss gestützt. In die Pfeilerfront ist auf gestocktem Hintergrund ein Palmzweig eingearbeitet. Der überwiegende Teil der Werksteinoberflächen ist deutlich mit einer Aufschlagscharrur ausgestattet.

Das authentisch erhaltene Grabmal zeigt neoklassizistische Züge. Es gehört zu den charakteristischen Grabanlagen der Zeit zwischen den Kriegen. Es wurde aus vorgefertigten Einzelelementen individuell zusammengesetzt und ist Ausweis für das Formgefühl und das Selbstverständnis der Menschen seinerzeit.
Typologie Grabmal
Burg-Reuland
Belgien