Grabmal Bracht 02

Vorderansicht
Lageplan
 
Friedhof Bracht
Inventar Nr. 002
Jahrhundert 20. Jahrhundert
Jahr 1920er/30er Jahre
Kurzbeschreibung Familiengrabstätte Wangen - Pirretz
Mehrteiliges Grabmal aus Kalkstein in Art der Tabernakelnische aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Frühstes Beisetzungsjahr 1942.
Beschreibung Die Mitte der Grabwand wird von einem nischenartigen Aufbau bestimmt, der auf einer hohen Plinthe steht. Die Nische setzt sich zusammen aus je einem seitlichen Pfeiler mit floralem Ornament auf der Front. Dazwischen sitzt vertieft die Inschriftplatte mit der Inschrifttafel aus schwarzem Glas. Ein vorstehender, profilierter Sturz, der eine segmentförmige Platte trägt, bildet den oberen Abschluss. Ein Medaillon mit dem Marienbildnis aus weißer Keramik zierte die Mitte der Segmentplatte. Darüber erhebt sich das Kreuz in lateinischer Form mit leicht gerundeten Balkenenden an dem der Korpus aus weißer Keramik befestigt ist. Seitlich der Plinthe, auf dem Sockel aufsitzend, ist jeweils eine hochrechteckige Inschriftplatte angefügt, die ein Aufschlagrahmenband zeigt und zusätzlich oben mit einem Ornamentband abschließt. Begrenzt werden die seitlichen Inschriftplatten von je einem Pfeiler, der oben rundbogig endet. In seine Front sind die Christussymbole eingelassen. In den beiden Ecken zwischen Nischenaußenwand und Inschrifttafelabschluss sitzt buchstützenartig eine geschweifte Zierplatte mit floralem Motiv. Alle Werksteine sind durch Aufschlag und Stocken oberflächig kräftig strukturiert.

Grabmal in gutem Originalzustand. Wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts üblich wurden Grabmäler aus seriell hergestellten Einzelelementen individuell zusammengesetzt. Die dekorative Ausgestaltung der Werksteine, die Oberflächenstruktur und Ornamentik weist hier auf die 1920er / 30er Jahre hin. Das Grabmal ist mit dem benachbarten nahezu identisch.
Typologie Grabmal
Burg-Reuland
Belgien