Grabmal Aldringen 03

Vorderansicht
 
Friedhof Aldringen
Inventar Nr. 003
Jahrhundert 20. Jahrhundert
Jahr 1920er/30er Jahre
Kurzbeschreibung Familiengrabstätte Ludes – Scheuren
Mehrteiliges Grabmal mit integriertem Kreuz aus Kalkstein in der Formensprache der 1920er / 30er Jahre. Frühstes Beisetzungsjahr 1964. Grabmal scheint weiterverwendet zu sein.
Beschreibung Auf einem einfachen Sockel und gestuftem Unterbau mit Inschriftzug steht in der Mitte das Kreuz mit breitem Stamm und breiten Kreuzarmen. Die Oberflächen zeigen kräftige Aufschlagscharrur, die sich in der Mitte zu einem Andreaskreuz trifft. Dort ist der kleine Korpus aus weißer Keramik befestigt. Je ein Paar schmaler Steinscheiben flankiert den Kreuzstamm in Stufen. Daran angelehnt befindet sich je eine Inschriftplatte mit Inschrifttafeln aus schwarzem Glas. Steinscheiben und Inschriftplatten zeigen abgeschrägte Ecken. Die Oberflächen der Werksteine sind überwiegend mit starker Aufschlagscharrur oder floralem Dekor geziert.

Typischer Grabstein mit integriertem Kreuz und charakteristischer Oberflächenstruktur. Die Einzelelemente wurden so gewählt, gestaffelt und zusammengestellt, dass die Grabmalfigur dem dekorativen Stil nahe kommt.
Die Variation eines Grabmals mit integriertem Kreuz aus der Zeit zwischen den Kriegen. Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich hier um ein Grabmal in Zweitverwendung handelt oder die tradierte Machart wurde bis in die Nachkriegszeit wertgeschätzt und gebaut.
Typologie Grabmal
Burg-Reuland
Belgien