Grabmal Aldringen 02

Vorderansicht
 
Friedhof Aldringen
Inventar Nr. 002
Jahrhundert 20. Jahrhundert
Jahr 1920er/30er Jahre
Kurzbeschreibung Maria Proes geb. Hoquet * 15. 3. 1891 + 29. 6. 1943
Joh. Michel Proes * 13. 9. 18886 + 17. 5. 1964
Mehrteilige Grabanlage mit integriertem Kreuz aus Kalkstein aus den 1920er / 30er Jahren. Frühstes Beisetzungsjahr 1943.
Beschreibung Auf einem Sockel und schlichter Plinthe erhebt sich in der Mitte das Kreuz mit breitem Stamm und breiten Kreuzarmen. Die Oberflächen des Kreuzes zeigen kräftige Aufschlagscharrur, die sich in der Mitte in einem Andreaskreuz trifft. Darunter ist ein jüngerer, bronzefarbener Korpus angebracht. Der Stamm ist von je einem kurzen Pfeiler mit Kopfausbildung gestützt. Auf seiner Oberfläche ist erhaben ein Lorbeerzweig gearbeitet. Rechts und links davon schließt sich je eine Inschriftplatte mit Inschrifttafel aus schwarzem Glas an, die ebenfalls von einem Pfeiler mit Kopfausbildung flankiert wird. Ein Sturz mit eingearbeitetem Dekorband bedeckt die Inschriftplatte. Die Oberflächen der Werksteine sind überwiegend mit kräftiger Aufschlagscharrur ausgestattet.

Typischer Grabstein mit integriertem Kreuz und charakteristischer Oberflächenstruktur aus der Zeit zwischen den Kriegen. Wenige Einzelelemente wurden für die zurückhaltende Gestaltung des Grabkreuzes ausgewählt. Auf runde und weiche Formen wurde zugunsten von klaren und strengen Formen, auch beim Dekor, verzichtet. Die Machart der Grabanlage ist zeitlos, so dass sie auch in der Nachkriegszeit Wertschätzung erfuhr.
Typologie Grabmal
Burg-Reuland
Belgien